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Die traditionelle chinesische Medizin (TCM): 3000 Jahre Heilkunst

3000 Jahre Wissen und Erfahrung um die Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist: Darauf gründet der ganzheitliche Ansatz der traditionellen chinesischen Medizin. Lebensumstände und Umwelt sind von grundsätzlicher Bedeutung für die menschliche Gesundheit. Ist der Mensch körperlich, geistig und seelisch im Gleichgewicht, dann ist er gesund. Jede Erkrankung zeigt eine Störung dieser  Harmonie, sei sie angeboren oder durch emotionale Belastungen, Traumata, frühere Erkrankungen oder klimatische Faktoren hervorgerufen.

Alle diese Ursachen für Erkrankungen oder gesundheitliche Belastungen berücksichtig die ganzheitliche Heilmethode der traditionellen chinesischen Medizin vor allem durch:

Drei zentrale Therapieverfahren:

(1) Kräuterheilkunde

Die Kräuterheilkunde steht im Mittelpunkt der traditionellen chinesischen Medizin.
Chinesische Arzneimittel finden bei über 90 % aller Erkrankungen Anwendung. Zumeist handelt es sich dabei um Teezubereitungen.

(2) Akupunktur

Der zweite große Bereich der traditionellen chinesischen Medizin und ihrer Therapien ist die Akupunktur. Sie löst Blockaden in den Energiebahnen durch das Setzen dünner Nadeln an den Akupunkturpunkten.

(3) Ernährung

Die Bedeutung der Ernährung für das körperliche und geistige Gleichgewicht berücksichtigt die Ernährungstherapie. Nach Geschmack, Temperatur und der jeweiligen Wirkung im Körper wird die Ernährung individuell und auf jedes Erkrankungsbild abgestellt.

Ergänzt werden diese drei zentralen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin durch das Verfahren der Moxibustion, das sich besonders bei der Behandlung chronischer Erkrankungen bewährt hat. Hierbei werden die Akupunkturpunkte des Körpers mittels Kräutern wie zum Beispiel Beifuß erwärmt.

Hinzu kommen zwei Formen der Bewegungstherapie: Qi Gong und Taiji Quan, die der Aktivierung von Selbstheilungskräften und der Vorbeugung von Krankheiten dienen.

Vorbeugung ist besser als Behandlung: TCM ist Präventivmedizin

Die Gesunderhaltung von Körper und Geist hat in der traditionellen chinesischen Medizin von je her Vorrang vor der Behandlung der Krankheiten. Nur wenn der Patient gesund war, wurde der Arzt im alten China auch honoriert. Daraus entstand die lange Tradition der vorbeugenden Medizin, der sich die traditionelle chinesische Medizin noch heute verpflichtet fühlt. Erst kommt die Gesundheit, dann die Krankheit.

Erst informieren, dann behandeln: Die Anamnese in der TCM

Die Basis für einen individuellen Behandlungsplan ist eine umfangreiche Befragung, sowie die Analyse des energetischen Zustands des Patienten durch Puls- und Zungendiagnostik. Danach wird mit Hilfe der beschriebenen Therapieverfahren das energetische Gleichgewicht wieder hergestellt, indem Störfaktoren beseitigt und Blockaden gelöst werden. Dabei kann und soll der Patient aktiv an seiner Heilung mitwirken, indem er gegebenenfalls seine Ernährung und Lebensführung umstellt.

Schwerpunkt-Indikationen der TCM

  • Atemwegserkrankungen: Infektanfälligkeiten, Heuschnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhle und Bronchien, Asthma
  • Magen-Darm- Erkrankungen: chronische Durchfälle und Verstopfung, Reizdarm, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magen – und Zwölffinderdarmgeschwüre, Gallenblasenleiden.
  • Gynäkologische Krankheitsbilder: Menstruations- und Zyklusstörungen, klimakterische Beschwerden
  • Orthopädische Krankheitsbilder: Chronische Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Tennisellbogen, rheumatische Beschwerden, Arthrosen
  • Kopfschmerz, Migräne, Neuralgien
  • Psychovegetative Störungen: Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Schwindel

Traditionelle chinesische Medizin (TCM): unsere Kölner Arztpraxis behandelt Sie Mittels ganzheitlicher Heilmethoden.

TCM: Traditionelle chinesische Medizin