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Vitamin D und Magnetfeld - Alte Heilprinzipien im neuem Licht

[28.02.2011]
In der allgemeinmedizinischen und naturheilkundigen Praxis nehmen Beschwerden des Bewegungsapparates wie Arthrose und Osteoporose einen immer größeren Raum ein.
Auch die klassischen Zivilisationskrankheiten, die im Zusammenhang mit Stress, Übergewicht und Bewegungsmangel stehen wie hoher Blutdruck, Herzgefäßerkrankungen, erhöhter Blutfettspiegel und Typ II Diabetes, zählen zu den häufigsten Gründen, einen Arzt aufzusuchen.

In der naturheilkundlichen Behandlung ist, neben der auf die jeweilige Krankheit abgezielten Therapie, der regulationsmedizinische Ansatz von größter Bedeutung. Dies sind Wirkprinzipien, die den gesamten Körper beeinflussen und darauf abzielen, eine Homöostase (=Gleichgewicht) herzustellen.

Gut erforscht ist diese Wirkung für die Magnetfeldtherapie, da sie über die Normalisierung des Zellwandpotentials in allen Geweben den Austausch von Nährstoffen fördert und den Zellstoffwechsel und die Sauerstoffanreicherung und -nutzung verbessert.
Dies zeigt sich im klinischen Alltag an der vielseitigen Wirkung: anti-entzündlich, schmerzstillend, gefäßerweiternd, beruhigend und schlaffördernd, sie verbessert die Wund-und Knochenheilung, beschleunigt die Nervenregeneration, verbessert bei Osteoporose die Knochendichte und bei Diabetes Typ II die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, um nur einige zu nennen.

Ein weiteres regulationsmedizinisches Prinzip, das bislang nur in der Osteoporose-Vorbeugung und -Therapie eingesetzt wurde, deutet sich durch die aufsehenerregenden Studien zur Wirkungsweise von Vitamin D an.

In 30 Gewebsarten der menschlichen Körpers fanden die Forscher Vitamin-D-Rezeptoren, die nichts mit dem Knochenstoffwechsel zu tun haben. Die Wirkung von Vitamin D auf das gesunde Funktionieren des Immunsystems und Herzkreislaufssystems wird so verständlich. Die Liste der Krankheiten, die nach den neunen Erkenntnissen mit Vitamin-D-Unterversorgung in Zusammenhang gebracht werden ist lang und betrifft den Praxisalltag:
Erhöhte Infektanfälligkeit, eher chronische Verläufe bei Infekten, Autoimmunerkrankungen (Rheuma und MS, auch Diabetes Typ1 wird diskutiert), Diabetes Typ 2, Hypertonie, Herzgefäßerkrankungen, Tumore von Darm, Brust, Prostata und Eierstöcken – und die Studien gehen weiter!
Folgende Lebensumstände und Erkrankungen erzeugen häufig einen Vitamin D-Mangel:

  • Seltener Aufenthalt draußen zwischen 10-17 Uhr (März-September)
  • Selten leicht bekleidet
  • Benutzung von Sonnencreme ab Schutzfaktor 8
  • Dunkle Hautfarbe
  • Winterzeit (in unseren Breitengraden)
  • Höheres Lebensalter (die Fähigkeit Vitamin D über die Haut zu bilden nimmt ab)
  • Besondere Kostformen (Vegetarier, Veganer, Milchunverträglichkeit, wenig Fett, wenig fetter Fisch)
  • Alkohol, Schwermetallbelastung
  • Starkes Übergewicht
  • Einige Darm- Leber,- und Nierenkrankheiten
  • Medikamente (Antiepileptika, Neurodeptika, Immunsuppresiva)

Die Chancen zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten durch einen ausreichende Vitamin D Versorgung sind groß, zieht man in Betracht, dass 80-90 % der Menschen in Deutschland unerkannt an Vitamin D –Mangel leiden!

Das Fazit für Sie:
Gehören Sie zu obern genannten Risikogruppen? Dann lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel im Blut bestimmen (Zielwert ist 30 ngl/nl Vitamin D25-OH) und gestalten Sie Ihre Lebens- und Ernährungsweise so, dass Sie diese natürliche Heilwirkung besser nutzen. Sinnvoll ist die Bestimmung am Ende des Winters im Februar und dann noch einmal im September, denn zu diesem Zeitpunkt bestimmen Sie jeweils Ihren individuellen Minimal-und Maximalwert.

Nun können Sie planen: mit Bewegung in Licht und Sonne, gesunder Mischkost mit 2 mal wöchentlich fettem Seefisch, und individuell zusätzlich Vitamin D 400-2000 IE als Nahrungsergänzung, in Absprache mit Ihrem Arzt, können Sie Ihre Gesundheit umfassend unterstützen.

In der täglichen Praxis erlebt man regelmäßig, dass Wirkprinzipien wie die beschriebene Magnetfeldtherapie oder die Einwirkung von Vitamin D, eine so breitgefächerte und umfassende Heilkraft entfaltet.

Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis: eine 74-jährige Dame sucht mich wegen sehr beeinträchtigenden Schmerzen in der gesamten Wirbelsäule auf. Vor 5 Jahren wurde durch eine Röntgenaufnahme ein Wirbelbruch, verursacht durch eine fortgeschritten Osteoporose, festgestellt. Die übliche Medikation mit Bisphosphonaten konnte sie nicht vertragen. Eine hochdosierte Vitamin D Therapie, ergänzend mit 1000 mg. Calcium bei Laktoseintoleranz und gezielter Ernährungsumstellung sowie tägliche Gymnastik gehörte zur Basiseinstellung. Dazu benutzte sie täglich zwei Mal ihre Magnetmatte, morgens auf mittlerer Stufe, abends im niedrigsten Bereich. Nach 4 Wochen waren die Schmerzen um 90% reduziert, die Beweglichkeit und Aktivität war zur Freude ihrer Familie wieder sehr gut, die Schlafstörung gehörte der Vergangenheit an und nach einem halben Jahr konnte sie sowohl ihre Blutdruckmittel als auch ihre Diabetestherapie auf ein Minimum reduzieren. Als für mich überraschender Effekt war eine schwere Entzündung im Auge, für die sie seit Jahren nicht ohne Kortison auskam, verschwunden und sie konnte das Kortison absetzen. Jetzt, nach über einem Jahr Magnetfeldtherapie, hat die Knochendichte, gemessen am T-Score, zugenommen, sie ist schmerzfrei.

Aus naturheilkundlicher Sicht erkennen wir hier die ältesten Wirkprinzipien, die das Werden von Lebensarten auf der Erde gestaltet haben: Licht, Sonne und Erdmagnetismus. Ist es verwunderlich, dass sich die Empfänglichkeit für Magnetismus und das Lichtvitamin D in allen Geweben des Körpers verankert hat? In der Praxis und in der persönlichen Vorbeugung stehen uns diese Helfer erfolgreich zur Verfügung, um diese Vielzahl von Krankheiten zu lindern und manchmal auch zu heilen.

Aktuelles aus der Arztpraxis von Christine Auhagen in Köln: Vitamin D und Magnetfeld - Alte Heilprinzipien im neuem Licht.

Aktuelles aus der Arztpraxis Köln: Vitamin D und Magnetfeld - Alte Heilprinzipien im neuem Licht